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Das Tennessee Walking Horse
Das Tennessee Walking Hourse hat in Europa das Image, ein Showstar zu sein. Tatsächlich werden in den USA Veranstaltungen und Turniere ausgetragen, bei denen der TWH absolut im Mittelpunkt steht. Diese Pferderasse ist in der Lage, riesige Stadien mit Anhängern zu füllen, wie es bei uns in Deutschland gerade einmal der Fußballsport erreicht.
1947 wurde das Stutbuch der TWH geschlossen; ab 1948 werden ausschließlich Pferde, die von eingetragenen Eltern stammen ins Stutbuch eingetragen. Weltweit rechnet man insgesamt mit ca. 500000 Walkern. In Europa mit nur etwa 400.
Gangarten: Der Gang der Walker ist unverwechselbar Die beiden Gangarten Flat Foot Walk und Running Walk unterscheiden sich nur in der Geschwindigkeit. Beide sind reine Viertaktgänge. Der Walk ist eine erschütterungsfreie Gangart.
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Der Tennessee Walker und sein Gang
Der Tennessee Walker vereinigt in sich ein ausgesprochen freundliches und unkompliziertes Wesen mit bequemen Gängen, robuster Gesundheit und Langlebigkeit. Da sie nur auf Gang und Charakter selektiert wurden, gibt es Walker in fast allen Farben und in Größen von 1,40m bis über 1,70m Stock. Genauso breit gefächert sind die Einsatzmöglichkeiten des Tennessee Walkers : er eignet sich zum Freizeit- und Westernreiten ebenso wie für einen Trail- und Distanzritt, als auch für den Dressur-, Spring- und Fahrsport. Der Walker bietet dadurch für jeden etwas und ist, solide ausgebildet, zudem hervorragend geeignet für Anfänger, ängstliche sowie ältere und behinderte Menschen. Hauptselektionsmerkmal beim Tennessee Walker sind die Gangarten, die sich wie folgt definieren :
Flatwalk
Als Flatwalk bezeichnet man einen flotten, sehr raumgreifenden Schritt im gleichmäßigen Viertakt. Die Hinterbeine sollen weit untersetzen und recht weit vor den Abdrücken der Vorderhufe auffußen. Das bezeichnet man als "Overreach" bzw. "Overstride". Beim Flatwalk bewegen sich die Geschwindigkeiten zwischen 8 – 11 km in der Stunde. Diese Gangart, auch Flatfootwalk genannt, ist hervorragend für das Reiten im Gelände, weil sie für den Reiter sehr bequem und für das Pferd sehr leicht und effizient ist.
Running Walk
Unter Running Walk versteht man einen erkennbar beschleunigten Flatwalk, sozusagen einen Rennschritt. Die Fußfolge ist identisch mit der beim Flatwalk. Trotz größeren Geschwindigkeiten beim Running Walk bewegen sich zwischen 12 – 16 km in der Stunde Das Charakteristische dieser beiden Gänge liegt im geforderten ausgeprägten, rhythmischen Kopfnicken der Tiere. Dadurch kann man klar und leicht zwischen Tölt (Rack) und Walk unterscheiden.
Canter
Der Canter ist ein sehr versammelter, getragener Galopp. Hier gilt, je langsamer desto besser. Er wird oft als "Schaukelstuhlgalopp" bezeichnet.
Man sagt: Ein Tennessee Walker kann den ganzen Tag im Schatten eines Baumes Cantern.
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